Der Tod Jesu

Datum/Zeit
Veranstaltungstag(e) - 18/03/2018
17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Marktkirche zum Heiligen Geist

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Seit ihrer Uraufführung 1755 zählte Carl Heinrich Grauns „Der Tod Jesu“ (Libretto Karl Wilhelm Ramler) lange Zeit zu den meistaufgeführten Werken dieses Genres. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts konnte sie sich im Repertoire zahlreicher Oratorienvereine und Singakademien  neben Bachs Passionen haltenIn der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts geriet sie durch eine stärkere Rückbesinnung auf das musikalische Erbe der Bach-Tradition mehr und mehr in den Hintergrund.

In die Klangwelt einführend wird zuvor die Johann Sebastian Bach zugeschriebene Motette „Der Gerechte kommt um“, erklingen.

Die Motette „Der Gerechte kommt um“ ist innerhalb der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Carl Heinrich Graun überliefert. Darin sind in einer späten Fassung Sätze verschiedener anderer Komponisten, darunter eben Bachs und Telemanns, eingeschoben worden.

„Tristis est anima mea“ heißt die A-cappella-Komposition ursprünglich, die wohl Johann Kuhnau komponiert haben wird. Diese ist wiederum höchstwahrscheinlich von J. S. Bach – neu getextet und mit einem Instrumentalsatz ausgestattet worden, dann von Graun in seine Passionskantate extrapoliert worden.

Mitwirkende: Ute Engelke (Hannover) – Sopran, Juliane Dennert (Hannover) – Sopran, Jörn Lindemann (Braunschweig) – Tenor, Nils-Ole Peters (Hannover) – Bass, Ökumenische Kantorei Clausthal, Concerto Brandenburg,  Arno Janssen – Leitung

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