Unerhörte Kombinationen

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Datum/Zeit
Veranstaltungstag(e) - 24/06/2017
14:30 Uhr

Veranstaltungsort
Skulpturenpark Wesenberg

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Ein ungewöhnlich spannendes Programm mit neuen und alten Kompositionen erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer im Ambiente des mecklenburgischen Wesenberg. Der Skulpturenpark am Weißen See lädt zum Verweilen, Lauschen und Klänge-Erhaschen ein: Klänge, die von unserem Orchester, das die historische Aufführungspraxis in den letzten Jahrzehnten zur Perfektion gebracht hat, neu, inspirierend, zusammengehörig dargeboten werden. Denn es gibt nur gute und schlechte Musik, in allen Epochen! Concerto Brandenburg führt zudem seit Mai 2017 den Titel „Orchestra in Residence des Skulpturenparks Wesenberg“, Ehre und Herausforderung zugleich.

In kammermusikalischer Besetzung setzt Concerto Brandenburg mit Werken von J. S. Bach, Johann Pachelbel, Heinrich Schmelzer aber eben auch mit neuer Musik von Arvo Pärt, Ludovico Einaudi und Sadie Harrison alte und neue Musik in einen bisher unerhörten Kontext. Motto der Veranstaltung: Zeitgenössisch minimal, natürlich meditativ und gelassen spirituell. Musik soll generell das Abgebot des Skulturenparks bereichern. Die Konzerte werden diesmal im Kammermusiksaal im Zentrum des Galeriegebäudes stattfinden. In diesem Jahr wurde die in Australien geborene Sadie Harrison als erste Komponistin in Residence berufen. Harrisons neue Komposition entstand für die Einweihung der Galerie „Kunst australischer Ureinwohner“ im Rahmen des „Australia Now Festival„, das organisiert von der Australischen Botschaft in Deutschland den Kulturaustausch zwischen den Ländern stärken soll. Sadie Harrisons Kunstsschaffen in Wesenberg wird außerdem großzügig unterstützt vom Arts Council England/British Council  – Artists‘ International Develeopment Fund und vom Composers‘ Fund der Performing Rights Society Foundation.

Ein besonderer Leckerbissen wird die eigens auf Concerto Brandenburg zugeschnittene und für den Skulpturenpark Wesenberg geschaffene Komposition der britischen Komponistin Harrison – „mimih“. In enger Zusammenarbeit mit der Komponistin bewegt sich Concerto Brandenburg musikalisch und konzeptuell in und zwischen Genres, die unterschiedlicher nicht sein könnten, so dass im Resultat eine „kleine Brücke sich aus Jade“ von alter zu neuer Musik wölben möge.

Violinen:
Kerstin Linder-Dewan, Christiane Hinze, Waltraud Elvers

Viola, Klanghölzer:
Franziska Weiß

Cello, Klanghölzer:
Martin Seemann

Flöte:
Martina Dallmann

Cenbalo:
Beni Araki

Klavier:
Yoriko Ikeya

Das Programm:

Johann Sebastian Bach *1685 †1750
Suite Nr. 3 D-Dur BWV 1068. Air

Arvo Pärt *1935
Spiegel im Spiegel in F-Dur

Sadie Harrison *1965
mimih

Johann Pachelbel *1653 †1706
Canon in D-Dur für 3 Violinen und Basso Continuo

Ludovico Einaudi *1955
RUN für Piano solo und Streicher

Sadie Harrison *1965
Northern Lights, Luna, Soul of a Flower für Klavier Solo

Johann Heinrich Schmelzer *1623 †1680
Sonatae Unarum Fidium (1664) für Violine und Basso Continuo, Sonata Quarta

Ludovico Einaudi *1955
Primavera: Piano solo, Streicher und Cembalo

Offizielle Eröffnung des Skulpturenparks Wesenberg mit Concerto Brandenburg, 2016

Das Erste Konzert in kleiner Besetzung, 2014